Der Kunst und Kulturhof

 

Der Kunst- und Kulturhof Fischen wurde aus einem 150 Jahre alten oberbayrischen Einfirst-Gutshof umgestaltet. Der großzügige Komplex mit zwei Nebengebäuden wurde in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege stilvoll renoviert und aufwendig saniert. Besondere Beachtung schenkten die Eigentümer dabei der harmonischen Integration antiker Bauelemente.

Historie
Bereits die Kelten und Römer lebten hier, wie zahlreiche Funde belegen. Lange Zeit diente der Gutshof als wichtige Rast-Station auf der Reiseroute nach München. Den schwer beladenen Pferdefuhrwerken mußten hier zusätzliche Gespanne angebracht werden, um die Steigung auf den Andechser Berg nach München zu überwinden.

Im ehemaligen Roßstall befindet sich heute ein beeindruckender Festsaal (ca. 230 m2), der bis Januar die Sonderausstellung „Augenflimmern“ beherbergt. Die originale Ziegeldecken-Konstruktion und Eisensäulen verleihen dem Raum einen ganz eigenen Charakter. Die Wände tragen eine Ahornholz-Verkleidung, die Türen entstammen dem 18. und 19. Jahrhundert.
Die darüberliegende Tenne mit über 300 m2 Fläche bildet einen schönen Rahmen für einen Teil der Ausstellung des Kupfermuseums. Mit viel Sachverstand und Liebe zum Detail wurde hier ein rustikal-modernes Ambiente geschaffen, das durch die Kombination von Glasflächen und sichtbarer originaler Holzbalken-Konstruktion überzeugt. Auf gleicher Ebene befinden sich große lichtdurchflutete Räume, in welchen die Kupfergerätschaften der Hofküchen präsentiert werden.

Ein kleines Restaurant mit italienischer Gastronomie schafft in den kleinen Räumen der ehemaligen alten Gastwirtschaft ein gemütliches Flair.